Das unten abgebildete subtile System wird in
zahlreichen spirituellen Überlieferungen auch "Lebensbaum"
genannt. Da das subtile System mit unserem
Nervensystem eng verknüpft ist und versucht,
dieses auszugleichen, können wir nach unserer
Selbstverwirklichung den Zustand unserer
Energiekanäle sowie unserer Chakren wahrnehmen.
Wir können dadurch etwas über das Funktionieren
unseres subtilen Systems erfahren; dies
geschieht durch den kühlen Windhauch oder durch
das Spüren von Kribbeln oder Hitze auf den
verschiedenen Teilen unserer Hände oder auf
unserem Scheitel. Ein gut funktionierendes
subtiles System, seine Ausgeglichenheit, nehmen
wir als kühlen Hauch auf unseren Fingern und
Handinnenflächen wahr. Da das subtile System die
Grundlage und die Unterstützung unseres
Nervensystems ist, wirkt es sich auf alle Ebenen
unseres Seins aus: zuerst auf die spirituelle,
dann auf die physische, mentale und emotionale
Ebene. Ist dieser Mechanismus einmal erweckt und
wird er darauf kontinuierlich durch die Sahaja
Yoga Technik vertieft, so erhalten wir dadurch
ein wunderbares Instrument, unsere
Persönlichkeit in einer lebendigen, bewussten
und freier Weise in die Schöpfung, aus der wir
hervorgegangen sind, zu integrieren.
Das subtile System
Das Nervensystem
Allein die Kundalini hat die Kraft, dieses subtile
System zu erwecken. Ist es einmal erweckt, können
wir es an unseren Händen spüren, da diese den
Zustand der Energiezentren empfangen. Die
verschiedenen Teile der Hand (Handwurzel,
Handinnenfläche oder Finger) sind verschiedenfarbig
dargestellt, wobei die Farben die Beziehung zum
Chakra angeben.
Das Nervensystem übermittelt uns die Informationen
über den Zustand unseres physischen, emotionalen und
mentalen Wesens. Es widerspiegelt dabei präzise den
Zustand unseres subtilen, spirituellen Wesens.
Dieses subtile Instrument wird sowohl in der
Gegenwart Shri Matajis als auch ihres Bildes spontan
erweckt. Eine Person, deren subtiles System schon
erweckt ist, kann dies ebenso bei einer anderen
Person bewirken. Die verschiedenen Zustände des
subtilen Systems nehmen wir bewusst in unseren
Händen und somit an unserem zentralen Nervensystem.
Je tiefer unsere Meditation wird, desto subtiler
wird auch unsere Aufmerksamkeit und wir lernen
schnell, die über die Handinnenflächen und Finger
übermittelten Informationen zu entschlüsseln.
Tatsächlich ermöglichen uns die Finger, unsere
Blockaden zu lokalisieren, da jeder Finger einem
Chakra zugeordnet ist. Chakren sind mit Nerven
verbunden. Sie wirken auf unsere Nervenplexen und
durch sie auch auf die zugehörigen Organe. Die
Eigenarten der Chakras wiederum sind durch Aspekte
resp. Qualitäten des Göttlichen bestimmt. Daher
widerspiegelt unser globales Wesen nicht nur den
Zustand der Chakren, sondern durch diese auch das
Göttliche. Durch Sahaja Yoga und durch die
Selbstverwirklichung werden wir fähig, dieses
Göttliche wiederzufinden und somit unsere eigene
Göttlichkeit.